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Syphilinum (Bestandteil: Lysat treponemaler Serositäten aus primären Schankern – Familie: biotherapeutisch)

Syphilinum zeichnet sich durch chronische Unsicherheit und extreme Ängste aus und ist eine zutiefst ängstliche Person, oft ohne objektiven Grund, bis zu dem Punkt, an dem ihr Leben zutiefst gestört wird. Sie sind akribisch und streng, können aber dennoch seriös und fleißig wirken.

Trotzdem leben sie in ständiger Angst: Angst vor anderen, vor sich selbst und manchmal davor, andere anzustecken, weil sie glauben, an einer schweren Krankheit zu leiden. In der akuten Phase kann sich diese Angst zu Paranoia, Hypochondrie oder Zwangsstörung entwickeln. Um sich zu beruhigen, entwickeln sie dann wiederkehrende Rituale.

Diese spiralförmige Dynamik, in der er versucht, den Mangel an innerer Struktur durch die Kontrolle seiner Umgebung zu kompensieren, führt zu zwanghaften Verhaltensweisen: Er reinigt nicht nur, sondern versucht, seine Umgebung zu desinfizieren, wobei er große Angst vor Kontamination hat.

Seine instabile Stimmung kann zu tiefem emotionalem Leid führen. Er ist vom Tod fasziniert und kann selbstzerstörerische Tendenzen zeigen. Manchmal sucht er Trost im Erleben von Schmerzen, auch in der Sexualität, da ihm die darauffolgende emotionale Entspannung und Entspannung vorübergehend Erleichterung verschafft.

Er fühlt sich durch seinen Zustand isoliert und gefangen und leidet unter einer Einsamkeit, die durch die Tatsache, dass er sich oft der irrationalen Natur seines Verhaltens bewusst ist, noch verstärkt wird. Dieses Bewusstsein verstärkt nur seine Hilflosigkeit und seinen Kummer.Schließlich zeigt er häufig eine Tendenz zum Horten.

Syphilinum (Bestandteil: Lysat treponemaler Serositäten aus primären Schankern – Familie: biotherapeutisch) — konstitutionelles Porträt